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Liebe Schüler, Eltern und Lehrer,

neben dem geschriebenen Wort erscheinen auch Fotos und kleine Videoclips auf der Homepage. Diese Medien machen die Seite erst richtig interessant und lebendig. Nichts wäre langweiliger als eine Internetseite ohne Bilder und  Videoclips.

Auf der anderen Seite hat jede Person natürlich auch das Recht am eigenen Bild. Wer also nicht auf unserer Internetseite abgebildet werden möchte, schicke bitte eine Mail an die Schule, und teilt mit, welches Bild mit seinem/ihrem Konterfei gelöscht werden soll. Wir werden das umgehend veranlassen.

Viele Grüße vom Administrator!

   

Auch dieses Jahr hat der sechste Jahrgang des Gymnasium Vegesack sich sehr breitgefächert mit dem Thema Respekt auseinandergesetzt. Wie jedes Mal mussten die gut 120 Schüler der Jahrgangsstufe inkl. der W&E-Kinder drei zugeloste von 11 (!) verschiedene Angebote besuchen. Dabei galt es auch zu akzeptieren, dass sich enge Freundescliquen für diesen Tag mal trennen mussten. Das gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, sich den Mitschülern neu zu nähern und so vielleicht frische Kontakte zu knüpfen.

Das Angebot war wieder riesig, dabei hatte der Respekttag 2017 Altbewährtes und Neues zu bieten: Neben den sportiven Angeboten, wie Karate (M. Heißenbüttel), Judo (B. Grohnert/M. Prinzler) und Stockkampf (S. Naumann), die ohne respektvollen Umgang mit dem Gegner gar nicht geordnet ablaufen könnten, lernten die Schüler Möglichkeiten, ihre Wut zu kanalisieren und sich selbst zu verteidigen (Trau Dich A. Ney). Wie wichtig es ist, die Körpersprache zu deuten und bei der Deeskalation einzusetzen und in wieweit Sprache auch Gefühle transportiert, lernten die Gruppen, die bei Frau Hanopulos-Workshop eingeteilt waren. Respekt füreinander und Gefühle spielten auch in dem Tanzworkshop, der von der mongoloiden Tanzlehrerin Neele (Tanzwerkstatt) gegeben wurde, eine große Rolle.

Richtig zur Sache ging es bei der Bundespolizei mit Frau Nickel und Kollegen, die den Schülern mit klaren Worten vermittelten, wie man sich bei Pöbeleien bis hin zum bewaffneten Überfall verhält. Fazit: Täter merken und der Polizei beschreiben ist wichtiger als den Helden zu spielen! Jermaine Greene von der Werder Fanbetreuung konnte ebenfalls von Gruppendynamiken bei Fußballspielen berichten und zeigte auch einen Film dazu.

Aufgrund von personellen Engpässen war als Kontaktpolizist dies Jahr nur Herr Siemann da und erzählte den Kindern wieder etwas von Recht und Pflichten und band sie in seine Berichterstattungen mit ein, so dass die jungen Leute das ein oder andere Neue über Handynutzung bis hin zu Drohnen lernten. Wie es ist, wenn man plötzlich zum Cybermobbing-Opfer wird, zeigte ein Film, den die Kinder sich anschauten und über den dann kurz geredet wurde.

Ganz kreativ ging es beim Filmdreh von Cedar Wolf zu. Die professionelle Regisseurin hatte sich bereit erklärt, den im letzten Jahr entstandenen Respektsong mit den ihr zugeteilten Schülern in Szene zu setzen. Wir sind jetzt schon auf das Ergebnis sehr gespannt. Bereichert hat den Tag die Vorklasse (Frau Thiel), die uns ein reichhaltiges Menü kreierten. Gemeinsam wurde der Tag genutzt, um die ausländischen Gerichte zu kochen und dekorativ am Ende des Tages allen zu präsentieren. Da durften dann alle nochmal naschen…

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Das Fazit der Schüler am Ende des Tages lautete: „Es hat Spaß gemacht und wir haben viel Neues über Respekt gelernt.“ Nun kann man nur hoffen, dass die Erkenntnisse dieses Tages nachhaltig wirken.

Eine detaillierte Auswertung des Tages wird Herr Trautmann durchführen, damit wir auch im nächsten Jahr den Eltern der neuen sechsten Klasse guten Gewissens den Respekttag näher bringen können.

Dank auch an alle anderen Helfer, insbesondere den Mensafrauen, die mit frisch zubereitetem (!) türkischen Nudel-Hack und Salat den Hunger in der Mittagspause stillten

   
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